Richtiges Netzwerken einfach gemacht

Richtiges Netzwerken einfach gemacht

22.04.2016 René Klampfer

Die richtigen Kontakte zu haben, ist nicht einfach, aber ich habe eine gute Nachricht für dich: Es ist ein Ergebnis einer strategischen und kontinuierlichen Netzwerkarbeit. Diese Tipps bringen dich deinem Ziel näher:

Körpersprache

Die Körpersprache ist sehr wichtig und es reichen ein paar kleine Tricks für einen guten Eindruck. Behalte Blickkontakt. Achte besonders darauf, wenn du mit einer anderen Person redest oder wenn diese redet. Sonst läufst du Gefahr, desinteressiert oder unsicher zu wirken. Beides bringt dir kaum Sympathien ein. Übertreibe aber nicht damit, wenn du dein Gegenüber anstarrst, könnte sich dieser eingeschüchtert fühlen. Versuch auch keinen prüfenden Blick einzusetzen.

Stehe aufrecht und fest. Dein optimaler Stand sollte ungefähr so aussehen: Beine leicht gespreizt und fest auf dem Boden, gestreckter Rücken, gerade Schultern. Allerdings nicht die ganze Zeit, du stehst ja nicht in einer Kaserne. Wer dagegen ständig von einem Bein auf das andere tippelt, sieht sehr nervös und alles andere als sicher aus.

Ein weiterer kleiner Tipp: Wenn du dich vorlehnst, signalisierst du Interesse. Hierbei ist ein leichtes Vorbeugen gemeint, kein angespanntes Lümmeln. Wenn du der Person zu dicht auf die Pelle rückst, wirkst du dominant und verschreckend.

Bitte lächeln

Ein Lächeln ist ein einfacher und wirksamer Einstieg in eine Konversation. Man wirkt sofort um einiges sympathischer und kann schnell und effektiv in ein Gespräch einsteigen. Genauso gut funktionieren Komplimente. Ein paar kleine, nicht aufgesetzte Komplimente bewirken Wunder und jeder hört sie gern.

Habe ein Ziel

Wenn du durch den Raum schreitest, dann solltest du so aussehen, als hättest du ein Ziel vor Augen. Dies kann entweder eine Gruppe am anderen Ende des Saals sein oder auch nur die Bar. Wer nur so umherstreift, gibt ein armseliges Bild ab: Das von einem einsamen Menschen, mit dem keiner was zu tun haben will.

Spiegle dein Gegenüber

An einem sogenannten spiegelbildlichen Verhalten lässt sich ablesen, wie harmonisch eine Beziehung oder ein Gespräch ist. Genauso gut kannst du dadurch die Distanz zu deinem Gegenüber abbauen und gegebene Vorbehalte absetzen.

Setze die sogenannte Chamäleon-Technik ein. Du solltest behutsam die Körpersprache deines Gegenübers nachahmen. Falls er die Arme verschränken sollte, mache es auch. Mit der Zeit wird er unterbewusst Vertrauen gewinnen. Durch deine Körpersprache suggerierst du ihm Sympathie und Harmonie. Mit Mimik und Sprache funktioniert es genauso. Du kannst sein Sprechtempo, seine Sprechweise, Betonungen oder Wortwahl imitieren. Aber Achtung: Nicht nachäffen! Du musst darauf achten, dass alles subtil geschieht.

Über den Autor

René Klampfer

René Klampfer ist seit 2011 selbstständiger Bilanzbuchhalter für EPU/KMU-Unternehmen und ist Experte in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung, Bilanzerstellung, Kostenrechnung, Controlling, Finanz- und Liquiditätsmanagement. René ist leidenschaftlicher Netzwerker und spielt gerne Fußball in seiner Freizeit.